Häufig gestellte Fragen & Antworten

Wofür steht "K.I.T.T." eigentlich?
Die Abkürzung "K.I.T.T." steht für "Knight Industries Two Thousand".

Gibt es noch originale Filmfahrzeuge?
Offiziell mussten aufgrund eines Vertrages zwischen der Filmfirma (Universal Studios) und dem Zuliefer (Pontiac) alle Filmfahrzeuge nach Abschluss der Dreharbeiten vernichtet werden. Grund dafür war ein Abkommen, durch dass die Filmfirma stark vergünstigte Fahrzeuge bekommen hatte, die aufgrund verschiedener Mängel für einen normalen Verkauf mit späterer Straßenzulassung nicht mehr geeignet gewesen wären. Im Gegenzug für die vergünstigten Mangelfahrzeuge musste Universal Studios versprechen, dass keines solcher Fahrzeuge nach den Dreharbeiten in Umlauf kommen würde.
Inoffiziell gibt es noch 4 Fahrzeuge weltweit, bei denen man mittlerweile von über gebliebenen originalen Filmfahrzeugen ausgeht. Diese sind alle in Privatbesitz, mit Ausnahme der Cabrio-Version von K.I.T.T., der nur in einer Folge zum Einsatz kam und sich in einem Museum in Amerika befindet.

Wie viele Wagen wurden beim Dreh der Serie verwendet?
Insgesamt wurden etwa 30 Fahrzeuge für die komplette Serie verwendet, bei denen man in die sogenannten "Hero-Cars" und Stuntwagen unterschieden hat. Während die vier Hero-Cars nur für Szenen verwendet wurden, in denen Nahaufnahmen oder Innenaufnahmen gemacht wurden, sind die Stuntwagen mehrere Male nach den Sprüngen und Stunts wieder aufgebaut worden - insofern das noch möglich war - um erneut weitere Stunts durchführen zu können.

Worin unterschieden sich die Hero-Cars und die Stuntwagen?
Es gab 4 verschiedene, voll ausgestattete und immer hochglanzpolierte Hero-Cars für die Verwendung in Nahaufnahmen in unterschiedlichen Situationen. Die Stuntwagen hingegen hatten nicht nur optische Einbüsungen (keine Armaturenbretter, keine Targa-Dächer) sondern wurden auch technisch und physisch stark modifiziert. Die (Original-)Motoren wurden überzüchtet, um mehr Leistung erbringen zu können. Das Bodenblech wurde mit einer Stahlplatte verstärkt, um härteren Stunts stand halten zu können. Außerdem haben die Stuntwagen ab einem späteren Zeitpunkt ein Gewicht im Kofferraum erhalten, damit die Fahrzeuge nach den Sprüngen gerader "landen" und nicht (aufgrund des schweren Motors) mit der Schnauze frontal auf die Straße prallten. Desweiteren wurden bestimmte Stuntfahrzeuge mit einer Sonderfunktion ausgestattet, bei dem die Stuntfahrer mit einem Schalter im Fußraum festlegen konnten, ob beim Betätigen der Handbremse nur die hintere, die vordere oder gar beide Achsen blockieren. So konnten die berühmten 180-Grad-Wendungen (zum Beispiel wenn K.I.T.T. aus dem Semi-Truck fuhr) einfacher und genauer durchgeführt werden.

Wie wurden die Sprünge ("Turbo Boost") und das Fahren auf zwei Rädern ("Ski Mode") durchgeführt?
Die Antwort ist so naheliegend wie simpel: mit Rampen. Diese wurden immer geschickt hinter Büschen, Mauern, Zäunen oder anderen Objekten platziert, sodass der Zuschauer diese später in der Serie nicht sehen kann. Manchmal hat das trotzdem nicht so gut geklappt, und man sieht zwischen Blättern oder hinter Zäunen auch in der Serie noch die (Holz-)Aufbauten.

Wer verlieh K.I.T.T. seine symphatische Stimme?
K.I.T.T. wurde im Deutschen von Gottfried Kramer (†1994) gesprochen. Kramer hatte auch in diversen Hörspielen verschiedenen Charakteren seine Stimme verliehen, u.a. in "Die drei ???" oder "TKKG".

Wer hat K.I.T.T. entworfen?
K.I.T.T. wurde von dem Amerikaner "Michael Scheffe" im Auftrag der Universal Studios entworfen und auch über die Serie hin weiter modifiziert. Michael Scheffe hat außerdem bereits auch für andere Filme und Serien Fahrzeuge und Objekte entworfen, wie zum Beispiel die DeLorean-Zeitmaschine aus "Zurück in die Zukunft".